Å. 1991. Stockholm
Å. 1991. aus einer Serie von Fotos, Textzeichnungen und -collagen. Stockholm. sechswöchiges Austauschprogramm und Stipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft, Freundeskreis der Hochschule der Künste Berlin. in Kooperation mit der Kunsthogsskölan Stockholm und dem Moderna Museet. 6 Berliner und 6 Stockholmer Künstler*innen: Katharina Bach, Dagmar Demming, Peter Ern, Annett Glöckner, Andreas Harder, Per Hüttner, Arijana Kajfes, Jozef Legrand, Agnes Monus, Andreas Ribbung, Per Svensson, Sati Zech, Martin Ålund.
Zwei Ausstellungen: 6 från Berlin. 1991. Moderna Museet Stockholm | Reflexionen – Reaktionen. 1991. Bahnhof Westend Berlin
Das Å in der schwedischen Sprache steht für mich für die Gemütlichkeit und Gelassenheit der Schweden. Jå! hörte ich den ganzen Tag. Es klingt wie Joooa! und bedeutet: Mach dir keine Sorgen! Wir helfen dir! Das geht! Es gab gar keine Zweifel. Jå! passt zu den urigen Bäumen im Stadtbild und zum Tierpark Skansen, wo ich nie Tiere sah, weil sie sich im Dickicht der weiten, naturnahen Gehege versteckten.
Soviel Wohlwollen und Freundlichkeit den Künstlerinnen und Künstlern gegenüber, ließen mich immer größer arbeiten und experimentieren. Mein Atelier unterm Dach der Kunsthochschule war so groß wie eine Fabrikhalle und auch Stockholm ist groß. Ich bin gelaufen und gelaufen. Und die Baba Jaga Häuschen! Und meine Schritte auf der Brücke nach Skeppsholmen: Tok tok tok!